Werden Linksjugend und Grüne Jugend in Sachsen vom Verfassungsschutz überwacht? Kleine Anfrage der AfD nährt Grund zur Spekulation!

Sie skandieren „Nie wieder Deutschland!“, rufen zum Kampf gegen das „System“ auf – auch unter Rechtfertigung von Gewalt gegen Andersdenkende – und solidarisieren sich öffentlich mit verurteilten linksextremen Gewalttätern wie Simeon „Maja“ Trux: Doch während unser Rechtsstaat mit harter Hand gegen patriotische Jugendbewegungen wie die „Jugend Deutschland“ vorgeht, zeigt er sich auf dem linken Auge blind. Zumindest bislang. Mit zwei Kleinen Anfragen (Drs.-Nr.: 8/5939-5940) wollte der Meißner AfD-Landtagsabgeordnete Thomas Kirste vom sächsischen Innenministerium erfahren, inwieweit das Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen auch von den linksextremen Umtrieben der Jugendorganisationen der Grünen und der SED (heute bekannt als „Die Linke“) Kenntnis habe. Die Antwort der Staatsregierung überrascht: Zwar handele es sich bei der „Linksjugend solid Sachsen“ und bei der „Grünen Jugend Sachsen“ (noch) nicht um „erwiesen extremistische Bestrebungen“, und nur über letztere dürfe vom Verfassungsschutz öffentlich Auskunft gegeben werden. Doch ob die „Linksjugend“ und die „Grüne Jugend“ überhaupt überwacht würden, darüber hüllte sich das sächsische Innenministerium aus geheimdienstlichen Gründen wohl in Schweigen.

Anlass zur Überwachung der beiden linksextremen Organisationen gäbe es indessen genug, wie Kirstes Recherchen bezeugen: So fanden sich allein auf deren offiziellen Instagram-Accounts in den vergangenen Monaten zahlreiche Beiträge mit teils Gewalt verherrlichendem sowie den Staat und die bundesdeutsche Gesellschaftsordnung ablehnendem Inhalt. So rief die „Linksjugend Dresden“ im Herbst 2025 zu einer Demonstration gegen den „Tag der Deutschen Einheit“ auf und forderte die „BRDigung“ sowie „eine Politik gegen die BRD“. Ende Januar 2026 hieß es bei der Linksjugend solid im Zusammenschluss mit dem Dresdner linksextremen Netzwerk „Dresdenwiedersetzen“: „Nie wieder Deutschland!“. Und im Dezember 2025 rief die „Grüne Jugend“ in einem Video unter dem Motto „Antifa bleibt Handarbeit“, verbunden mit einem Faust-Symbol, verklausuliert zur Gewalt gegen Mitglieder und Sympathisanten der AfD auf, da man sich als Linksextremer „auf den Staat nicht verlassen“ könne.

„Es sind nur einige von zahlreichen weiteren Beispielen, die ich dem Innenministerium als Begründung für meine beiden Kleinen Anfragen geliefert habe“, so Kirste, der seit 2019 als Direktabgeordneter die Bürger des Wahlkreises Meißen 3 im Sächsischen Landtag vertritt. „Diese konkreten Fälle wurden zur Prüfung vom Innenministerium an das Landesamt für Verfassungsschutz weitergeleitet, so wie es formell üblich ist. Falls die ‚Linksjugend‘ und die ‚Grüne Jugend‘ vorab also noch nicht in den Blick des Verfassungsschutzes geraten sind, so sind sie es jetzt definitiv. Es bleibt zu hoffen, dass unser Rechtsstaat nun die richtigen Schlüsse aus den Agitationen dieser beiden Extremistengruppen zieht und dem linksextremen Spuk, dem wir in Sachsen zahlreiche Ausschreitungen und Gewalttaten zu verdanken haben, endlich ein politisches Ende setzt.“