Um noch mehr Spendengelder für hochbezahlte Antifa-Jobs einzutreiben – Justiz ermittelt: Finanzierte US-Antifa-Verein heimlich Neonazi-Aktivitäten?

Charlottesville, Virginia, USA, August 2017: Hunderte Rechtsextremisten und Ku-Klux-Klan-Anhänger demonstrieren mit Hakenkreuz- und Südstaatenflaggen gegen den Abriss einer Statue, die den Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 – 1865) thematisiert. Es kommt zu Ausschreitungen mit linksextremen Gegendemonstranten, einer davon wird von einem Rechtsextremisten getötet. Die Gewalttaten schockieren die USA – und lassen beim „Southern Poverty Law Center“ (SPLC), einem der größten Antifa-Vereine der USA, die Kassen klingeln. Dessen Spendeneinnahmen steigen, verglichen mit dem Vorjahr, von 50 Millionen auf 132 Millionen US-Dollar.

Doch nun ermitteln FBI und US-Justizministerium: Hat das SPLC diese rechtsextreme Demonstration selbst organisiert, um ihr Spendenaufkommen zu vergrößern? Am 21. April 2026 erhob die US-Bundesstaatsanwaltschaft Anklage gegen das SPLC. Es geht um Geldwäsche im großen Stil, um Scheinfirmen und Scheinkonten, um gewerbsmäßigen Betrug an seinen Spendern, um die klammheimliche Finanzierung hochrangiger Mitglieder rechtsextremer Organisationen wie dem „Ku-Klux-Klan“, den „Aryan Nations“ sowie der „Nationalsozialistischen Partei Amerikas“. Mindestens drei Millionen US-Dollar sollen allein in den letzten zwölf Jahren über verdeckte Konten an Führungsmitglieder dieser Organisationen transferiert worden sein. Das mutmaßliche Ziel des SPLC: „Hass-Gruppen“ finanziell zu fördern, um durch die Aufarbeitung deren Tätigkeiten in Presse und Rundfunk die eigene Spendenakquise voranzutreiben.

Im Fall von Charlottesville, so das FBI, habe ein Informant des SPLC nicht nur selbst an der Demonstration teilgenommen. Er sei auch Mitglied jener Chatgruppe gewesen, welche die Demonstration plante, habe Transport und Logistik zur Demonstration koordiniert und habe unter Aufsicht des SPLC rassistische Beiträge verfasst. Vom SPLC bekam der Informant dafür mindestens 270.000 US-Dollar, so die Ermittler. Eine Viertelmillion, die von den Spendern eigentlich zur Bekämpfung von Rechtsextremismus fließen sollte. Das SPLC erfreute sich seitdem bis Ende 2024 über ein Spendenaufkommen von sage und schreibe 800 Millionen US-Dollar. Neben George Soros, Tim Cooke (Apple) und George Clooney spendeten vor allem zahllose normale US-Bürger, die vom SPLC mit E-Mails dazu animiert wurden, in welchen genau solche Fälle wie Charlottesville thematisiert und vor angeblich „wachsendem Rechtsextremismus“ gewarnt wurde.

Bereits 2019 schrieb der Journalist Bob Moser, der jahrelang selbst für das SPLC als Autor tätig war, im „New Yorker“, der damalige SPLC-Chef Morris Dees sähe im SPLC lediglich „ein Marketinginstrument, um leichtgläubige Linke im Norden [der USA] abzuschöpfen“. Dees musste im selben Jahr seinen Hut nehmen; von zahlreichen Mitarbeitern wurden ihm sexuelle Belästigung von Frauen und rassistische Diskriminierung farbiger Mitarbeiter vorgeworfen. Im Jahr 1961 verteidigte Dees übrigens noch als junger Anwalt und unter Bezahlung des Ku-Klux-Klan vor Gericht Schläger, die mit Gewalt gegen afroamerikanische Bürgerrechtler vorgegangen waren. Erst einige Jahre später sattelte er um auf Klagen gegen den Ku-Klux-Klan, die ihm persönlich sehr viel Geld einbrachten, und gründete das SPLC.

Seit Jahren steht das SPLC bereits in der Kritik aufgrund seiner Prunkbauten als Aushängeschild, der geringen finanziellen Aufwendung für tatsächliche Leistungen sowie der eklatant hohen Gehälter für sein Führungspersonal. Seine jährlich herausgegebene „Hate Map“ gilt überdies als extrem schlagseitig: Neben tatsächlich rechtsextremen Organisationen fanden sich hier zuletzt auch normale konservative Gruppen wie das „Family Research Council“ (Familienförderung), die „Moms for Liberty“ (Elternrechtsorganisation) oder auch der „Turning Point USA“ des 2025 von einem Linken ermordeten Aktivisten Charlie Kirk vertreten. Denn auch die „Hate Map“ musste ja stetig wachsen, um das Dasein und die Spendenakquise des SPLC weiterhin zu rechtfertigen.

Seit dem 22. April, nur einen Tag nach Anklageerhebung des US-Justizministeriums, sucht das SPLC übrigens nach einem neuen Geschäftsführer (CEO). Jährliches Mindestgehalt: 450.000 bis 525.000 US-Dollar, zuzüglich eines lukrativen Bonus. Die „Antifa“ lässt sich ihre „Arbeit“ wirklich gut bezahlen. In Deutschland aus Steuergeldern, in den USA aus Spenden leichtgläubiger Linker.