Linke Medien behaupten: Touristen meiden AfD-Hochburgen – AfD-Faktenchecker belegt: AfD-Hochburg Meißen bei Touristen beliebter denn je!

Exakt 40 Prozent zur Landtagswahl 2024, rund 45 Prozent zur Bundestagswahl 2025: Die Stadt Meißen wählt blau, die Meißner stehen fest hinter der AfD! Doch schadet ein hohes AfD-Wahlergebnis wirklich dem Tourismus, wie linke Medien und Politiker oft behaupten? So titelte der MDR noch Anfang März: „Stornieren Urlauber wegen der vielen AfD-Wähler in Mitteldeutschland ihre Urlaube?“ Und der SPIEGEL schreibt: „In einigen Urlaubsregionen Ostdeutschlands hat die AfD bei der Wahl rund die Hälfte der Stimmen bekommen. Nun fragt sich mancher, ob er dort noch seine Ferien verbringen will.“

Thomas Kirste, AfD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Meißen 3, wagte den Faktencheck und befragte die sächsische Staatsregierung in zwei Kleinen Anfragen (Drs.-Nr.: 8/2432 und 8/2551). Die Antwort der Staatsregierung: „Alles Quatsch!“ Gerade die Stadt Meißen steht in der Beliebtheit unter Touristen so hoch wie nie zuvor.

So zählte die Stadt Meißen im Jahr 2018 noch 79.882 Übernachtungen von Touristen. Im Jahr 2024 waren es bereits 95.637 Übernachtungen – ein Anstieg von fast 20 Prozent. Auch die durchschnittliche Auslastung der angebotenen Gästebetten in Meißner Hotels und Pensionen, insgesamt gut 1.350 Betten in Anzahl, stieg im gleichen Zeitraum von 35,3 Prozent auf 41,6 Prozent an. Kleine Schwächen zeichneten sich bei Schauwerkstatt und Museum der Porzellan-Manufaktur Meissen ab, deren Besucherzahlen im Vergleich zu 2018 von 167.944 auf 154.299 Gästen stagnierte. Hier spielte vor allem die Coronapolitik der Regierung eine gewichtige Rolle: So kamen 2021 nur 56.000 Besucher in Meißens internationales Aushängeschild. Seit dem Ende der Coronabeschränkungen zeigt sich jedoch eine deutliche Gesundung der Kartenverkäufe. Die Albrechtsburg wiederum konnte sich von 104.122 auf 108.514 Besucher leicht steigern. Und dies trotz erhöhter Eintrittspreise: So stieg das Umsatzvolumen der Burg an Kartenverkäufen und Führungen rapide von 535.644 Euro im Jahr 2018 auf 857.644 Euro im Jahr 2024 an.

„Meißens Gastwirtschaft und Meißens Tourismusbranche dürfen sich ehrlich freuen“, so Kirste, der die Stadt Meißen als AfD-Abgeordneter seit 2019 im Sächsischen Landtag vertritt. „Entgegen linker Unkenrufe sitzt die Stadt Meißen zumindest in touristischer Hinsicht weiter auf dem aufsteigenden Ast. Natürlich gibt es überall Optimierungsmöglichkeiten. So könnte ein verstärkt gefördertes Kneipen- und Nachtleben die Zahl der Übernachtungen noch signifikant steigern. Gerade zur Coronazeit musste Meißen hier Federn lassen, die Anzahl der gastronomischen Einrichtungen sank zwischen 2019 und 2022 von 85 auf nur noch 71 Betriebe. Und auch sein Verkehrs- und innerstädtisches Parkplatzproblem muss Meißen endlich in den Griff bekommen, um für Touristen noch deutlich interessanter zu werden. Nichtsdestotrotz darf festgehalten: In den hervorragenden Wahlerfolgen der AfD sehen nicht nur die Meißner, sondern auch die Touristen überhaupt kein Problem. Wer anders redet, der redet nur anders, um unsere Meißner Heimat schlechtzureden.“