Gedenken über Gräbern
Vorgestern wurden vom Ur-Ur-Ur-Enkel eines im 1. Weltkrieg in Meißen verstorbenen serbischen Kriegsgefangenen, dem serbischen Konsul für die Bundesrepublik Popovic und dem Landesgeschäftsführer Dr. Reitz vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge neue Namensplaketten an 15 Gräbern der auf dem Friedhof in Meißen beigesetzten serbischen Kriegstoten angebracht.
Neben mir nahm der AfD-Landtagsvizepräsident Wendt als einziger Vertreter des Sächsischen Landtages teil. Versöhnung findet auch über Gräbern statt. Es zeigt die Opfer des Versagens der Diplomatie. Leider hatten daran die Vertreter der Parteien, die unser Land „kriegstüchtig“ machen wollen überhaupt kein Interesse.
Ein großer Dank geht an den scheidenden Friedhofsmeister Käthner für die aufopfernde Pflege und das Engagement zusammen mit der Jugend aus vielen Nationen für die Pflege der Kriegsgräber. Mein Gedenken endete an den hunderten deutschen Gräbern. Auch mein Großvater lag schwer verwundet im Reserve-Lazarett Kaisergarten in Meißen. Er durfte mir aber ein guter Großvater sein, von dem ich viel lernte.
