Fast 20 Prozent ausländische Straftäter in Meißen – Aus diesen Ländern stammen die Tatverdächtigen
Anfang Juni titelte die Sächsische Zeitung: „Meißen führt Kriminalstatistik im Landkreis an – Diebstähle stark gestiegen“ – und berichtet überraschend ehrlich: „Knapp 19 Prozent der im vergangenen Jahr ermittelten 919 Tatverdächtigen haben keine deutsche Staatsbürgerschaft.“ Tatsächlich zählte die Stadt Meißen im Jahr 2025 sogar 19,3 Prozent ausländische Straftatverdächtige. Mit 17,6 Prozent sah die Kriminalstatistik im gesamten Landkreis nicht viel besser aus. Welche Nationalität die nichtdeutschen Verdächtigen hatten, wurde im SZ-Beitrag jedoch nicht erwähnt. Zwei Kleine Anfragen (Drs.-Nr.: 8/6828 und 8/6830) des Meißner AfD-Landtagsabgeordneten Thomas Kirste geben Aufklärung.
Die Rangfolge ausländischer Straftatverdächtiger im Jahr 2025:
Stadt Meißen:
1. Ukraine – 32 Personen; 2. Syrien – 29 Personen; 3. Slowakei – 16 Personen; 4. Polen – 13 Personen; 5. Rumänien – 12 Personen; 6. Afghanistan – 10 Personen; 7. Tschechische Republik – 9 Personen; 8. Türkei – 8 Personen; 9. Irak – 7 Personen; 10. Tunesien und Moldau – je 4 Personen.
Landkreis Meißen:
1. Polen – 138 Personen; 2. Syrien – 110 Personen; 3. Rumänien – 91 Personen; 4. Ukraine – 81 Personen; 5. Afghanistan – 46 Personen; 6. Tschechische Republik – 42 Personen; 7. Georgien – 36 Personen; 8. Russland – 32 Personen; 9. Türkei – 30 Personen; 10. Irak – 23 Personen.
Insgesamt zählte die Stadt Meißen im vergangenen Jahr 178 ausländische Straftatverdächtige, darunter neun illegale Migranten. Von den 951 ausländischen Straftatverdächtigen im Landkreis Meißen hielten sich 59 Personen illegal in Deutschland auf. Deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund sowie Doppelstaatsbürger wurden in der Auswertung der Statistik nicht gesondert, sondern als Deutsche erfasst.
