Bis zu 70 Prozent ausländische Sozialhilfeempfänger: Woran scheitert es bei Syrern, Afghanen und Irakern?

Über 70 Prozent aller Syrer „im Kontext von Fluchtmigration“ im Landkreis Meißen leben von Sozialhilfe: Dies ergaben zwei Kleine Anfragen (Drs.-Nr.: 8/5384 & 8/5385) des Meißner AfD-Landtagsabgeordneten Thomas Kirste an die sächsische Staatsregierung. So lebten zum Stichtag des 31. Dezember 2025 mindestens 903 syrische Staatsbürger „aus Flucht- und Asylgründen“ (regulär eingewanderte Syrer nicht mit eingerechnet) im Landkreis Meißen, von denen 636 Personen Sozialhilfe und weitere 14 Personen Arbeitslosengeld bezogen. Unter den Sozialhilfeempfängern befanden sich 442 Syrer im erwerbsfähigen Alter. Zum Vergleich: Zum selben Stichdatum gingen nur 223 Syrer einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigung nach. Das ist gerade einmal jeder dritte erwerbsfähige Syrer im Landkreis.

Ähnlich dramatisch ist die Situation auch bei Afghanen und Irakern: So lebten Ende Dezember 2025 mindestens 366 afghanische Staatsbürger „im Kontext von Fluchtmigration“ im Landkreis Meißen, von denen 217 Sozialhilfe erhielten – eine Quote von 60 Prozent. 153 Afghanen im erwerbsfähigen Alter bezogen Sozialhilfe, hingegen gingen nur 137 Afghanen Vollzeit arbeiten. Von 156 Irakern wiederum bezogen 65 Sozialhilfe (42 Prozent), 46 davon im erwerbsfähigen Alter. Lediglich 36 Iraker arbeiteten in Vollzeit.

„Viele dieser sogenannten ‚Flüchtlinge‘ leben schon bis zu zehn Jahre in unserem Landkreis und haben sich bis heute keinen Zugang zu unserem Arbeitsmarkt geschaffen oder gar schaffen wollen“, mahnt Kirste. „Allein im vergangenen Jahr haben Unterkunft und Versorgung von ‚Flüchtlingen‘ den Landkreis Meißen fast 20 Millionen Euro gekostet. Hinzu kommen noch Zahlungen vom Bund. Dabei suchen zahlreiche Unternehmen – Supermärkte, Handwerker, Hotels und Restaurants – händeringend nach Mitarbeitern. Die Altparteien, allen voran die CDU, haben uns versprochen, diese ‚Neubürger‘ würden uns die Rente sichern und unsere Wirtschaft ankurbeln. Das komplette Gegenteil ist jedoch eingetreten: Der Staat verschuldet sich unaufhaltsam, unsere Gesellschaft wiederum verarmt und ist tief gespalten. Deutschland braucht endlich eine 180-Grad-Wende seiner Migrationspolitik: Wer als Migrant herkommt und nicht arbeiten, sich stattdessen in der sozialen Hängematte ausruhen möchte, der hat in unserem Land nichts verloren!“